Montag, 23. Dezember 2013

Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

...So nun habe ich noch meine letzten "Sticheleien" für Weihnachten beendet. 




Das auf dem Kinder-Flohmarkt erstandene Reitpferd bekam einen standesgemäßen Prinzessinnensattel...



...natürlich zum wenden!




...der Lieblingsfrosch meiner Jüngsten eine neue Hose(das alte Hemdchen war schon zerschlissen...)



...und ein paar Puppensachen mußten es auch noch sein. - Ja, ich konnte mich nicht beherrschen(obwohl wir schon genug Puppensachen haben), aber seit wir "Lotta" von Astrid Lindgren auf DVD haben, stehen unsere "normalen" Puppen wieder hoch im Kurs.




Und wie man unschwer erkennen kann, habe ich damit gleich noch etwas für Ninas Upcycling-Dienstag im neuen Jahr gemacht(die letzten Wochen fehlte mir leider die Zeit, mich dort miteinzubringen, aber ich bleibe ihr treu)- natürlich ist die Knopfleiste von dem Puppenkleid "Originalzustand", ebenso wie die Knopflochstich-Umsäumung bei der Puppenstrickjacke(Bluse bzw. Strickpullover waren mir einfach zu schade zum Wegwerfen).

Also bis zum nächsten Jahr!
Liebe Grüße
Karin

Montag, 16. Dezember 2013

So viel Heimlichkeit...in der Weihnachtszeit!

...dieses Lied war mit eines meiner Lieblingslieder als Kind zu Weihnachten...ist doch die Überraschung eigentlich das Schönste daran - für den Beschenkten, als auch für den Schenkenden.
Auch wenn mir die Zeit für Selbstgebasteltes immer davon rennt, zu Weihnachten muss es dann einfach sein - das ein oder andere "Selfmade-Geschenk".
Da an Weihnachten zu kleine Geschenke leicht "untergehen" gab es den Barbie-Prinzessinnenmantel nun schon zum Nikolaus.
In einer Woche wird dann noch ein großer Mantel für meine Mädchen unterm Weihnachtsbaum liegen...



Freitag, 13. Dezember 2013

...es braucht nicht VIEL...

Hallo,
heute möchte ich mal wieder etwas philosophieren, worüber ich gerade nachgedacht habe.

"Selfmade" ist z.Z. der abolute Renner und so boomt das Geschäft unter anderem mit Nähmaschinen, Stoffen, Schnittmustern und sogar teuren Stickmaschinen(ich bin immer wieder erstaunt, wieviel Geld für  Hobbys ausgeben wird).
Also das Nähen hat zur Zeit Hochkonjunktur und der Markt hat sich angepasst, es gibt Stoffe im Angebot ... inbesondere für Kinder...unvorstellbar!
Während beim Kauf fertiger Kinderkleidung bei den meisten (Müttern) auch der Preis eine nicht unwesentliche Rolle spielt, scheint es auf dem Stoffmarkt keine Limits zu geben(ich muss gestehen, dass auch ich hin und wieder dem Stoff-Kaufrausch verfalle).

Aber müssen es immer die ganzen vielen teueren Stoffe sein, die ein (genähtes) Stück besonders schön machen?

Manchmal scheint es mir, einigen Hobbynähern ist es nur wichtig, möglichst viele schöne(und meist teure) Stoffe in einem Kleidungsstück zu vereinen, zur Krönung noch ein paar Stickdateien mit der teueren Stickmaschine drauf - fertig. -
Nun wem das wirklich gefällt, dem sei es gegönnt, aber muss es immer VIEL sein? Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass der sparsame Einsatz einiger ausgewählter Stoffe viel wirkungsvoller ist.

Ein bunt gemusterter Stoff braucht doch "Raum" um zur Geltung zu kommen!

Viele buntgemusterte Stoffe aneinander(und damit meine ich verschiedenste Muster mit vielen verschieden Farben) stechen sich  gegenseitig aus. Das menschliche Auge weiß gar nicht, an welchem Muster und welcher Farbe es sich fixieren soll, es wird hin- und hergerissen von soviel Reizüberflutung und Redundanz.

Eine gute Metapher dazu, ist vielleicht ein Familienbild von einem Fotografen.
Warum braucht es dafür einen einfarbigen/dezenten Hintergrund? - um den Blick auf das Wesentliche zu lenken!
Natürlich sind auch Fotos in der Natur beliebt oder auch in ausgewählten Locations...aber eben AUSGEWÄHLT und nicht WAHLLOS...

Um zum Nähen zurückzukommen,
eine bewußte Auswahl der Stoffe und sonstiger "Gestaltungseleme" ist das Entscheidende -am schwierigsten  ist dabei wohl "auf etwas zu verzichten".
-aber-
Weniger ist mehr und etwas "von dem es scheinbar nur wenig gibt" erscheint uns oft wertvoller.



Freitag, 6. Dezember 2013

Prinzessinnenkleid Nummer zwei - Weihnachten naht!

Heute am Nikolaustag habe ich es endlich geschafft, das zweite Prinzessinnenkleid zu vollenden - und wieder scheint die Sonne!
Da ich das Kleid aber ungern draußen in den Schnee legen wollte, gibt es diesmal nur "Indoor-Fotos"
Hier also die Bilder

:
...nur noch soviel, die richtige Stoffauswahl ist schon die halbe Miete, gerade meine Töchter haben mir klargemacht das "Samt und Seide" ausschlaggebend sind für ein "echtes" Prinzessinnenkleid...

Montag, 2. Dezember 2013

Advent, Advent

...schon ist der 1.Advent vorbei, und es wird Zeit schnell noch ein Foto von den Adventskalendern zu machen, bevor alles aufgefuttert ist...

Der Abwechslung halber habe ich dieses Jahr meine dekorative Flaschentrage zum Adventskalender umfunktioniert.



Mein "Spezial" für dieses Jahr:
Lebkuchen mit Zuckerschrift-Zahlen.


Unser, auf dem Kinder-Basar erstandenes, Holzschaukelpferd bekommt abwechselnd jedes Jahr einen neuen "Besitzer".



P.S. Die selbstgebackenen Lebkuchen sind der Hit! Meine große Tochter konnte es kaum erwarten. So wurde das Lebkuchenherz schon vor Tages(licht)anbruch verspeist.

Freitag, 29. November 2013

Lebkuchenmänner

Wie bereits angekünbdigt, habe ich dieses Jahr  Lebkuchen für den Adventskalender gebacken.


Rezepte dazu gibt es überall, meins fand ich in einem Werbeprospekt einer Handelskette, die gerne an Familien verkauft.
Bei Christiane (http://babafo.blogspot.de/2013/11/die-ersten.html)fand ich den Tipp, ein Stück Brot in die Lebkuchendose mithineinzulegen...
Aber dann kam das Wichtigste, das Verzieren.
Ich hatte noch eine Tube weiße Zuckerschrift und diese erwies sich tatsächlich als sehr anwenderfreundlich. Im Gegensatz zu den bunten Zuckerschriften, die leider sehr leicht verlaufen, konnte man mit der Weißen wirklich gut schreiben und malen. Zugegeben das anfängliche Fingerspitzengefühl wandelt sich mit zunehmendem Leerwerden der Tube eher in ein Fausthandgefühl, deshalb sollte man wichtige Elemente wie Zahlen(Adventskalender) oder Namen als erstes erledigen.




...da fehlt jetzt nur noch das Hexenhaus, oder?!...

Mittwoch, 27. November 2013

Weihnachtsbäckerei...ich liebe Mohn!

So nun ist es wirklich bald Weihnachten, der erste Schnee ist gefallen, die Sonne scheint...Bomben(weihnachts)wetter also, und der Kalender bewegt sich auch immer schneller auf Dezember zu.
Ich habe eine gewisse Auswahl an Weihnachtsplätzchen, die ich jedes Jahr wieder backe, aber ich probiere auch gern immer wieder was Neues aus. Schon lange habe ich nach einem Rezept für Mohnplätzchen gesucht.
Eines erwies sich als nicht so lecker...viele Anregungen findet man nicht...so stieß ich letztes Jahr zufällig auf ein Schokoladenbrot und münzte es kurzerhand zum Mohnbrot um.
Und das Ergebnis hat es in meine alljährlich wiederkehrende Hitliste geschafft.
Heute mußte es schnell gehen und das tut es - mein MOHNBROT.




Wer es gern nachbacken will, hier die Zutaten:

250g weiche Butter oder Margarine
150g Zucker
6 Eier
250g weiße Schokolade, gerieben
250g gemahlener Mohn
100g Mehl
...alles zu einem glatten Teig verrühren, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen, bei 180 Grad 20 min backen, auskühlen lassen...
...zum Schluss mit Zartbitterkuvertüre(200g) bestreichen, in Stückchen schneiden...fertig!


Viel Spass beim Backen und Essen.
Viele Grüße Karin

Freitag, 15. November 2013

selbstbefüllte Adventskalender

Noch gut 2 Wochen, dann ist es schon wieder Weihnachts-und Adventskalender-Zeit.
Auch ich habe, wie so viele Mütter, meine Freude daran entdeckt, einen solchen für meine Kinder selbst zu befüllen.
Da die meisten käuflich zu erwerbenden Kalender aus Holz, Stoff oder auch Karton nicht ganz billig sind, gibt es noch die Möglichkeit einen selbst zu basteln.
Der Klassiker hierfür sind wohl Stoffsäckchen, einstweilen auch aus Filz(meist die gekauften) oder der neueste Trend (Pack)Papiertüten, welche man später an diverse Objekte wie Tannenzweige, Korkenzieherweide, Dekoständer oder einfach (mit hübschen Klammern) an eine wäscheleineartige Schnur hängt.

Jedes Jahr einen neuen Adventskalender zu basteln/kaufen halte ich für Verschwendung, jedes Jahr den/die Gleichen zu haben ist langweilig!

Daraus resultiert meine, mich jedes Jahr aufs Neue begeisternde, Lösung - ein Sammelsurium aus ALLEM. Jedes Jahr kommt das ein-oder andere Päckchen oder Säckchen hinzu, so gibt es immer wieder mal eine neue Überraschung, trotzdem wird Vorhandenes (zumindest teilweise) jedes Jahr wieder recycelt.
Angefangen habe ich damit, einige Stoffsäckchen in verschiedenen Größen und Formen zu nähen. Hierfür wühlte ich in meiner Stoff-Restekiste und verwendete für jedes einen anderen Stoff, vorzugsweise in weihnachtlichen/winterlichen Farben und -Strukturen.
Für die Zahlen befestige ich  immer gern ein kleines Papierschild(das geht schnell und lässt sich jedes Jahr variieren).
Ein kleiner Tipp: Wer eben solche verschiedenen Stoffsäckchen nähen will, sollte sich vorher schon über die "Füllung" Gedanken machen. "Pixibuch-und Schokolutscher-Größen" entstehen nur selten per Zufall!
Da ich diesen Rat anfänglichst selbst noch nicht befolgt habe, mußte ich mir mit meiner Kreativität helfen. Ich packte kurzerhand zu große Präsente als Päckchen in schönes(z.B. handgeschöpftes) Papier ein.



Außerdem verwendete ich ausgediente, handgestrickte oder besonders schön gemusterte Babysöckchen(wofür sollte man die später sonst noch verwenden?)als "Befüllobjekte".

Im Laufe der Jahre kam, wie schon erwähnt, das ein oder andere (selbstgekaufte)"Aufbewahrungsteil" hinzu: Metallkugeln zum Öffnen, Spitztüten aus Pappe...auch das ein-oder andere Recyclingmaterial...





Mal sehen... für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, einige Lebkuchen zu backen und direkt mit den Zahlen(u.a.) zu verzieren, natürlich nur als Ergänzung zu dem schon Altbewährten.

Also ran an die Adventskalender!




Dienstag, 12. November 2013

Prinzessinnenkleider -etwas zwischen Mädchentraum und historischem Vorbild

Die meisten Kinder verkleiden sich gern, so auch die Meinen.
Ich selbst hatte mir als Kind immer sehnlichst eine Verkleidungskiste gewünscht, heutzutage ist eine solche, dank der vielen Angebote im Spielzeugbereich, in fast jedem Kinderzimmer zu finden.
Da der Verkleidungskoffer meiner Kinder mittlerweile aus allen Nähten bricht(eine Truhe muss jetzt wohl her) hatte ich bisher versucht, das Verkleidungsmaterial zu dezimieren...
...aber nun ist es soweit - sehnlichster (Weihnachts-)Wunsch meiner Töchter : ein Prinzessinnenkleid, wie ihre Cousine bereits mehrere besitzt(nicht, dass wir nicht schon eins hätten...).
Die Suche nach einem etwas anspruchsvolleren und dennoch bezahlbaren(weil zum Spielen freigegebenen)Prinzessinnenkleid gestaltete sich als ernüchternd(mag sein das die Faschingszeit noch nicht nah genug ist).
So beschloss ich kurzerhand, unseren Keller nach kostenlosem Material zu durchstöbern, denn davon habe ich noch reichlich.
Zwei völlig gleiche Kleider zu nähen widerspräche meiner Natur und so entschied ich mich nach vorhandenem Material, vorgegebenen Wünschen(am liebsten alles in weiß) für zwei Varianten mit folgenden Eigenschaften :
- eine Mischung aus Aschenbrödel, mitwachs-Möglichkeit und praktischem Anziehen (es gibt bereits ein Faschings-Prinzessinenkleid, leider muss ich da beim Anziehen immer helfen...ein Fehler!).

Mein Vorhaben, "nur etwas Einfaches zu nähen", habe ich Stück für Stück aufgegeben, zugegeben "Es hat mir eben Spass gemacht"...nun kann ich es kaum erwarten die leuchtenden Kinderaugen an Weihnachten zu sehen...


P.S. Für ein "Tragefoto" müsst ihr euch leider noch bis Weihnachten gedulden, aber das sonnige Wetter heute im November(!!!) animierte mich zu diesen Fotos.



Kleid zwei ist auch fast fertig, aber eben nur fast - ein bisschen Geduld, ich werde es auch noch präsentieren...

P.S. Um nochmal das Thema "Historisches Vorbild" aus der Überschrift aufzugreifen...Ich nähe seit über 10 Jahren historische Gewandungen, v. a. für sogenannte Mittelaltermärkte. Daher habe ich mich schon ausgiebig mit dem Thema beschäftigt, und es gibt für mich einige Gestaltungsregeln, die ich aufgrund dessen (um meiner selbst Willen) einhalten muss(z.B. Stilepochen nicht miteinander zu vermischen). 
Allerdings erlaube ich mir die Freiheit, vor allem, wenn es sich "nur um ein Spielkleid" handelt, mir nicht den Kopf über historisch korrekte Materialien, Farben oder Verschlußformen zu zerbrechen. Auf einen Reißverschluß habe ich dennoch verzichtet, durch die seitlichen Bindebänder lässt sich die Weite des Kleides regulieren. 
Gummibänder in den Ärmelbündchen ermöglichen das selbständige Anziehen, dennoch ein Knopf zur Zierde hilft den Schein zu wahren.


Dienstag, 8. Oktober 2013

Beanies, noch ein Trend

Beanies sind, ebenso wie Loops, zur Zeit in aller Munde. Dabei heißt Beanie übersetzt doch nichts anderes als Mütze. Einerseits ist es schön, dass Mützen generell populär geworden sind(allerdings schon etwas länger, als es sogenannte Beanies gibt) - dass man Mützen jeder Art tragen kann, nicht nur gegen die Kälte, sondern auch als "modisches Beiwerk"...
In den späten Achtzigern war dies anders, erinnere ich mich an meine Kindheit. Man fror sich lieber die Ohren ab, als dass man völlig "out" mit Mütze in der Schule erschien(die einem ohnehin von selbsternannten Trendsettern entwendet wurde).

Also zurück zum Thema:
Beanies, lassen sich, wie auch Loops, von Nähanfängern mit wenig Aufwand und geringem Materialeinsatz schnell und einfach nähen.
'Die vielen bunt-gemusterten Jerseystoffe, die man überall bekommt, tragen dazu bei, dass aus jeder noch so schlicht geschnittenen Mütze ein Unikat wird.

Ich muss gestehen, ich bin kein Nähanfänger mehr, und so reizt es mich wenig, derlei Mützen zu nähen, die es für "Nichtnäher" auch fertig zu erwerben gibt.
Mein Gedanke bezog sich, wie so oft, auf den praktischen Aspekt einer Mütze, vornehmlich wieder für Kinder.
Für meinen Sohn etwas Passendes(im wahrsten Sinne des Wortes) zu finden, ist nicht schwer, auch ich habe meine Freude daran entdeckt, abends vor dem Fernseher Mützen in unterschiedlichsten Varianten zu HÄKELN...

Meine Herausforderung:
Mützen, die trotz Pferdeschwanz oder Hochsteckfrisur(wenn Mädels erstmal im "Ballettfieber" sind...)
doch da bleiben, wo sie sein sollen, auf Ohren und Stirn!
Meine Entdeckung dazu: das Kopftuch, in moderner abgewandelter Form.
In Rechteck- statt in Dreiecksform und aus praktischen Gründen im Nacken mit Gummiband  versehen, wird es  auch gern "Bandana" genannt.
Als Sommerkopfbedeckung von mir und meinen Töchtern schon heißgeliebt(weil pferdeschwanztauglich), kam das Bandana bei uns auch schon aus Wollwalk oder Strickwollstoff für den Winter daher... und , da wir Frauen ja die Erfinder der "Übergangskleidung" sind(Männer wissen bis heute nichts damit anzufangen), Bandanas aus doppeltem Jersey(Zugegeben die sogenannten Multifunktionstücher aus einfacher unversäuberter Schlauchware lassen sich dafür auch verwenden, aber ich mag es halt gern etwas spezieller).





Falls Kopfbedeckungen doch mal wieder aus der Mode geraten, lässt sich das Kopftuch auch als einfacher Loop noch tragen.
P.S. Für Kinder sollte ein Loop nicht viel größer als der Kopfumfang sein, damit ist die Chance, dass der Hals auch wirklich bedeckt ist, am größten.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Puppenjacke aus altem Schlafsack + Sonnenschein im Oktober!

Hallo,
heute hatten wir, dem Wetterbericht zum Trotz, nochmal richtig schönes "spazier-geh-Sonntags-Wetter".
Der erste Ausflug mit dem Puppenwagen in neuem Gewand und bei Sonnenschein (das Puppenwagen-Upcycling hatte bereits einen eigenen Post) - Paul hat sich gefreut, dank seiner warmen Jacke aus einem ehemaligen Schlafsack.
Der Clou, da ich nicht nur den karierten Oberstoff, sondern auch das kuschelige Innenfutter wiederverwendet habe, wurde sie gleich zu einer Winterjacke.



...und schon ist das Wochenende wiedermal vorbei!

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Loops - der neue Trend

Loops oder auch zu deutsch Schlauchschals, sind zur Zeit der absolute Hit:
Man nehme ein rechteckiges Stück Stoff in bewärten oder eigenen Vorstellungen entsprechenden Maßen,verbinde es zu einem Schlauch, setze einen ebenso großen Stoffschlauch als Futterseite dagegen - fertig ist ein Loop - so die Kurzfassung.
Von jedem Nähanfänger leicht zu nähen, durch Materialauswahl vielfältig variabel, ist der Loop zu einem umsatzstarken modischem Accessoire  geworden, und ein Anfängerstück für jeden Nähbegeisterten.
Auch ich spielte mit dem Gedanken eben - solche - welche zu nähen, ein "Modeschalträger" war ich noch nie, aber die kalte Jahreszeit überzeugt mich stets zumindest outdoor einen Schal(oder eben ähnliches) zu tragen.

Aber, wie so meist, sind zunächst meine Kinder dran.
Das Prädikat "wunderschön anzusehen" reicht mir für Kinderkleidung aber keineswegs aus, da meine Kinder sich mittlerweile auch im Kindergarten- und Schul-Selbstanzieher-Alter befinden, lege ich wert auf Schals(oder Loops) die auch wirklich den Hals warmhalten und nicht nur als "zur Deko" dienlich sind.(Die Fähigkeit einen Loop zur optimalen Funktionalität zurechtzurücken, erwerben Kinder vermutlich frühestens mit Einsetzten der Pupertät)

Dennoch ließ mir das Thema "Loops" keine Ruhe. So ergänzte ich meine ersten Loop-Modelle aus Webstoffen mit Gummigarnkräuselungen... - als Mädchenvariante durchaus akzeptabel, für die "Massenproduktion" überzeugte mich der "Halskrausenloop" dann aber doch nicht.
So kehrte ich zunächst zum altbekannten "Rollkragen-Überzieher" zurück, aus modernen farbenfrohen Stoffen(nicht gestrickt, wie "früher bei Oma") eine durchaus hübsche  und in erster Linie praktische Möglichkeit.
Eine weiterentwickelte Form, kam mir einige Zeit später beim "Stoffreste aufräumen":

eh voila, ein rundherum gleichbreiter Rollkragen-Schal !


Entscheidend ist, wie so oft, natürlich die Material(+Farb)auswahl,




die Wellenkante und ein Satinschleifchen lassen kleine Mädchenherzen höherschlagen...





...die Jungen-Variante wird vermutlich noch etwas schlichter ausfallen - ich arbeite dran!

Upcycling, es packt mich immer wieder - heute : von Jungs für Mädels

Hallo, heute mal wieder ein praktisches(weil geldsparendes) Upcycling von mir.

Der Sommer ist vorbei, die Vorbereitungen für den Herbst und Wintereinkauf(was brauchen wir Neues?) sind fast abgeschlossen. Beim Winterjacken und Skihosen aus- bzw. umsortieren(zum Glück waren diesmal meine Kinder mit Feuereifer dabei, fleißig anzuprobieren) konnte ich meine Tochter für eine schöne, zu klein gewordene Cordjacke meines Sohnes begeistern.
Da sie die Totenkopf + Fledermausapplikationen noch nicht endeckt hatte, nutzte ich die Gunst der Stunde, um alle Zweifel aus dem Weg zu räumen : Die Fledermaus und der Totenkopf verschwanden unter zwei Herzchen aus Wollwalk und Filzwolle...








...Ein ähnliches Beispiel hatte ich im Sommer wie folgt : Jungensandalen bekamen aus Lederresten kleine Blümchen verpasst.
 




Donnerstag, 19. September 2013

...aus alt mach neu - oder aus hässlich mach schön - oder wie es jetzt in aller Munde heißt: Upcycling!

Hallo,
heute zeige ich das Ergebnis eines Vorhabens, das ich schon lange geplant, aber erst jetzt unter kürzlichem endgültigem Zeitdruck(Geburtstag meiner Tochter) bewerkstelligt habe.
Zu Ehren von Nina und ihrem Upcycling-Dienstag(http://zepideh.blogspot.de/)  möchte ich es nun hier präsentieren.

Ich war schon einige Zeit auf der Suche nach einem Puppenwagen für meine Töchter, der nicht nur sie (dazu gehört nicht viel, Hauptsache das Ding ist rosa oder lila!!!) sondern auch MICH anspricht.

Nun, es gibt eine große Auswahl an wunderschönen Holzpuppenwagen, aber für den Outdoorbereich und die Körpergröße einer Vier- oder Fünfjährigen?...ich fand nichts, was meinen Vorstellungen entsprach. So beschloss ich (kostengünstig) ein altes Modell neu zu beziehen.



 - Ein Schnittmuster zu erstellen lohnte sich kaum, denn ich vermute das (so gut wie) jedes Puppenwagengestell anders geschnitten ist. -


Ich zerlegte also akkurat die alten Stoffteile(mit einer großen Schere, nicht mit dem Nahttrenner!!!)...


...nutzte sie als Schnittmuster...




...und überlegte mir eine Verbindungs-Technik zwischen Verdeckgestell und Stoffbezug(Schrägband mit Klettverschluss), um den Bezug notfalls waschen zu können und um die "Montage" zu erleichtern.





Eh voila,
ein rot-weiß-gepunkteter Puppenwagen mit grün-rosa gepunktetem Innenfutter - kombiniert mit rosa-Blümchen-Stoff, hellgrüner Spitzenborte, rot-rosa gepunktetem Schrägband, großen türkisfarbenen Knöpfen(die zur zusätzlichen Befestigung des Verdecks notwendig waren) und grünen Druckknöpfen...







...schade nur, dass ich nicht auch noch die Form des Gefährts beeinflussen konnte, sonst hätte ich eine feste Wanne mit glattgespanntem Verdeck und großen Rädern im Nostalgie-Touch kreiert...
Leider fehlt mir dazu die Produktionsfirma an der Hinterhand!




P.S: Die Sonnentage sind nun leider vorbei - wie auf dem Foto unschwer zu erkennen!

Mittwoch, 18. September 2013

...ein Schloss aus Himbeersahnequark und Krönchenmuffins - die Zweite...

Zum Kindergeburtstag meiner "großen Kleinen"- jetzt Vierjährigen -  "baute" ich (auf Anregung meiner Töchter) eine Prinzessinnenschloss-Torte aus Schokobisquittboden und Himbeerquarksahne !



Obwohl ich solche Projekte nie probebacke(dazu fehlt mir schlichtweg die Zeit) bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden (bis auf die Kleinigkeit, dass der Zustand der Sahne sich "kurz vorm Butter-werden" befand).

Da ich schon seit längerem "Kunstwerke" für den Kindergeburtstag backe, es sich aber meist um schwer kalkulierbare Einzelstücke handelt, habe ich mir "zum Zwecke des Gelingens" angewöhnt, die Zutaten etwas großzügiger zu bemessen.

Den Schokoladenboden backe ich nach Rezept (in jedem Backbuch zu finden), nehme aber die eineinhalbfache Menge für eine große eckige Springform. Für die Füllung kann man die Mengen ruhig nach Augenmaß nehmen(reichlich Sahne - ca.600ml - schlagen, ca. ein Drittel für die Garnierung aufheben, den Rest mit Quark - ca.500g -, TK-Himbeeren - ca.200g/angetaut -, und Zucker - nach Belieben - verrühren, reichlich (3P.)Gelatine dazu - nach Anleitung quellen lassen, auflösen  und erst mit wenig Quarksahne, dann mit dem Rest vermischen).




Die Form des Bisquittbodens habe ich dann frei zugeschnitten, waagerecht halbiert, für die Türmchen noch aus den Resten eine dünne dritte Lage geschnitten, ebenso die Turmdächer- etwas kleiner als die unteren Böden...


...das alles mit der Quarksahne in Schichten gefüllt, die ganze Torte mit Sahne(Sahnesteif nicht vergessen) "verkleidet" und glattgestrichen(da gibt´s kein extra Foto, sorry!).


Zum Verzieren habe ich Marzipan (zum backen) mit Lebensmittelfarbe eingefärbt...
Zum Ausrollen desselben néhme man statt Mehl Puderzucker und ein Nudelholz - Türen, Fenster und Dächer ausschneiden, einkerben, auflegen..




 ...Röschen aus breitgedrückter Marzipanschlange formen, ein paar grüne Blätter, Kronenplätzchen, Glitzer, Zierperlen...fertig!






...Und ich habe noch eine prima Resteverwertung (die super ankam) ...



 ...einfach übrige Bisquittbodenstücke kleiner machen und in Schichten mit der übrigen Quarksahne in Gläser füllen...





...da bleibt nichts übrig und trotzdem hat man vorher die Mengen für die Torte zur freien Verfügung!






Da die kronenverzierten Muffins beim Geburtstag meiner "Großen" schon so gut ankamen, habe ich diese anschließend auch nocheinmal gebacken.

Okay, das war´s, für dieses Jahr habe ich nun meine Geburstagspflichten erfüllt!
Freuen wir uns auf Weihnachten(grins)!
Liebe Grüße Karin