Freitag, 29. November 2013

Lebkuchenmänner

Wie bereits angekünbdigt, habe ich dieses Jahr  Lebkuchen für den Adventskalender gebacken.


Rezepte dazu gibt es überall, meins fand ich in einem Werbeprospekt einer Handelskette, die gerne an Familien verkauft.
Bei Christiane (http://babafo.blogspot.de/2013/11/die-ersten.html)fand ich den Tipp, ein Stück Brot in die Lebkuchendose mithineinzulegen...
Aber dann kam das Wichtigste, das Verzieren.
Ich hatte noch eine Tube weiße Zuckerschrift und diese erwies sich tatsächlich als sehr anwenderfreundlich. Im Gegensatz zu den bunten Zuckerschriften, die leider sehr leicht verlaufen, konnte man mit der Weißen wirklich gut schreiben und malen. Zugegeben das anfängliche Fingerspitzengefühl wandelt sich mit zunehmendem Leerwerden der Tube eher in ein Fausthandgefühl, deshalb sollte man wichtige Elemente wie Zahlen(Adventskalender) oder Namen als erstes erledigen.




...da fehlt jetzt nur noch das Hexenhaus, oder?!...

Mittwoch, 27. November 2013

Weihnachtsbäckerei...ich liebe Mohn!

So nun ist es wirklich bald Weihnachten, der erste Schnee ist gefallen, die Sonne scheint...Bomben(weihnachts)wetter also, und der Kalender bewegt sich auch immer schneller auf Dezember zu.
Ich habe eine gewisse Auswahl an Weihnachtsplätzchen, die ich jedes Jahr wieder backe, aber ich probiere auch gern immer wieder was Neues aus. Schon lange habe ich nach einem Rezept für Mohnplätzchen gesucht.
Eines erwies sich als nicht so lecker...viele Anregungen findet man nicht...so stieß ich letztes Jahr zufällig auf ein Schokoladenbrot und münzte es kurzerhand zum Mohnbrot um.
Und das Ergebnis hat es in meine alljährlich wiederkehrende Hitliste geschafft.
Heute mußte es schnell gehen und das tut es - mein MOHNBROT.




Wer es gern nachbacken will, hier die Zutaten:

250g weiche Butter oder Margarine
150g Zucker
6 Eier
250g weiße Schokolade, gerieben
250g gemahlener Mohn
100g Mehl
...alles zu einem glatten Teig verrühren, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen, bei 180 Grad 20 min backen, auskühlen lassen...
...zum Schluss mit Zartbitterkuvertüre(200g) bestreichen, in Stückchen schneiden...fertig!


Viel Spass beim Backen und Essen.
Viele Grüße Karin

Freitag, 15. November 2013

selbstbefüllte Adventskalender

Noch gut 2 Wochen, dann ist es schon wieder Weihnachts-und Adventskalender-Zeit.
Auch ich habe, wie so viele Mütter, meine Freude daran entdeckt, einen solchen für meine Kinder selbst zu befüllen.
Da die meisten käuflich zu erwerbenden Kalender aus Holz, Stoff oder auch Karton nicht ganz billig sind, gibt es noch die Möglichkeit einen selbst zu basteln.
Der Klassiker hierfür sind wohl Stoffsäckchen, einstweilen auch aus Filz(meist die gekauften) oder der neueste Trend (Pack)Papiertüten, welche man später an diverse Objekte wie Tannenzweige, Korkenzieherweide, Dekoständer oder einfach (mit hübschen Klammern) an eine wäscheleineartige Schnur hängt.

Jedes Jahr einen neuen Adventskalender zu basteln/kaufen halte ich für Verschwendung, jedes Jahr den/die Gleichen zu haben ist langweilig!

Daraus resultiert meine, mich jedes Jahr aufs Neue begeisternde, Lösung - ein Sammelsurium aus ALLEM. Jedes Jahr kommt das ein-oder andere Päckchen oder Säckchen hinzu, so gibt es immer wieder mal eine neue Überraschung, trotzdem wird Vorhandenes (zumindest teilweise) jedes Jahr wieder recycelt.
Angefangen habe ich damit, einige Stoffsäckchen in verschiedenen Größen und Formen zu nähen. Hierfür wühlte ich in meiner Stoff-Restekiste und verwendete für jedes einen anderen Stoff, vorzugsweise in weihnachtlichen/winterlichen Farben und -Strukturen.
Für die Zahlen befestige ich  immer gern ein kleines Papierschild(das geht schnell und lässt sich jedes Jahr variieren).
Ein kleiner Tipp: Wer eben solche verschiedenen Stoffsäckchen nähen will, sollte sich vorher schon über die "Füllung" Gedanken machen. "Pixibuch-und Schokolutscher-Größen" entstehen nur selten per Zufall!
Da ich diesen Rat anfänglichst selbst noch nicht befolgt habe, mußte ich mir mit meiner Kreativität helfen. Ich packte kurzerhand zu große Präsente als Päckchen in schönes(z.B. handgeschöpftes) Papier ein.



Außerdem verwendete ich ausgediente, handgestrickte oder besonders schön gemusterte Babysöckchen(wofür sollte man die später sonst noch verwenden?)als "Befüllobjekte".

Im Laufe der Jahre kam, wie schon erwähnt, das ein oder andere (selbstgekaufte)"Aufbewahrungsteil" hinzu: Metallkugeln zum Öffnen, Spitztüten aus Pappe...auch das ein-oder andere Recyclingmaterial...





Mal sehen... für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, einige Lebkuchen zu backen und direkt mit den Zahlen(u.a.) zu verzieren, natürlich nur als Ergänzung zu dem schon Altbewährten.

Also ran an die Adventskalender!




Dienstag, 12. November 2013

Prinzessinnenkleider -etwas zwischen Mädchentraum und historischem Vorbild

Die meisten Kinder verkleiden sich gern, so auch die Meinen.
Ich selbst hatte mir als Kind immer sehnlichst eine Verkleidungskiste gewünscht, heutzutage ist eine solche, dank der vielen Angebote im Spielzeugbereich, in fast jedem Kinderzimmer zu finden.
Da der Verkleidungskoffer meiner Kinder mittlerweile aus allen Nähten bricht(eine Truhe muss jetzt wohl her) hatte ich bisher versucht, das Verkleidungsmaterial zu dezimieren...
...aber nun ist es soweit - sehnlichster (Weihnachts-)Wunsch meiner Töchter : ein Prinzessinnenkleid, wie ihre Cousine bereits mehrere besitzt(nicht, dass wir nicht schon eins hätten...).
Die Suche nach einem etwas anspruchsvolleren und dennoch bezahlbaren(weil zum Spielen freigegebenen)Prinzessinnenkleid gestaltete sich als ernüchternd(mag sein das die Faschingszeit noch nicht nah genug ist).
So beschloss ich kurzerhand, unseren Keller nach kostenlosem Material zu durchstöbern, denn davon habe ich noch reichlich.
Zwei völlig gleiche Kleider zu nähen widerspräche meiner Natur und so entschied ich mich nach vorhandenem Material, vorgegebenen Wünschen(am liebsten alles in weiß) für zwei Varianten mit folgenden Eigenschaften :
- eine Mischung aus Aschenbrödel, mitwachs-Möglichkeit und praktischem Anziehen (es gibt bereits ein Faschings-Prinzessinenkleid, leider muss ich da beim Anziehen immer helfen...ein Fehler!).

Mein Vorhaben, "nur etwas Einfaches zu nähen", habe ich Stück für Stück aufgegeben, zugegeben "Es hat mir eben Spass gemacht"...nun kann ich es kaum erwarten die leuchtenden Kinderaugen an Weihnachten zu sehen...


P.S. Für ein "Tragefoto" müsst ihr euch leider noch bis Weihnachten gedulden, aber das sonnige Wetter heute im November(!!!) animierte mich zu diesen Fotos.



Kleid zwei ist auch fast fertig, aber eben nur fast - ein bisschen Geduld, ich werde es auch noch präsentieren...

P.S. Um nochmal das Thema "Historisches Vorbild" aus der Überschrift aufzugreifen...Ich nähe seit über 10 Jahren historische Gewandungen, v. a. für sogenannte Mittelaltermärkte. Daher habe ich mich schon ausgiebig mit dem Thema beschäftigt, und es gibt für mich einige Gestaltungsregeln, die ich aufgrund dessen (um meiner selbst Willen) einhalten muss(z.B. Stilepochen nicht miteinander zu vermischen). 
Allerdings erlaube ich mir die Freiheit, vor allem, wenn es sich "nur um ein Spielkleid" handelt, mir nicht den Kopf über historisch korrekte Materialien, Farben oder Verschlußformen zu zerbrechen. Auf einen Reißverschluß habe ich dennoch verzichtet, durch die seitlichen Bindebänder lässt sich die Weite des Kleides regulieren. 
Gummibänder in den Ärmelbündchen ermöglichen das selbständige Anziehen, dennoch ein Knopf zur Zierde hilft den Schein zu wahren.