Donnerstag, 25. Dezember 2014

Ein frohes Weihnachtsfest!

Ein frohes Weihnachtsfest,

vor allem ruhige und besinnliche Feiertage wünsche ich Euch allen!

In diesem Sinne fasse ich mich heute kurz, denn auch ich möchte die Zeit mit meiner Familie genießen.




Viele Grüße und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Eure Karin

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Puppenschrank selbstgestaltet

Hallihallo,
heute zeige ich Euch noch schnell eine Idee für Weihnachten.
Viel Zeit ist nicht mehr, aber Zeit genug, um vielleicht noch einen Puppenschrank zu bauen -ähmm- selbst zu gestalten.

Meine Töchter besitzen ihn bereits, daher habe ich praktischerweise auch schon die Bilder parat.

Also, auf der Suche nach einem geeigneten Puppenschrank für die viiieelen selbstgenähten Puppensachen musste ich feststellen, dass diese meist sehr instabil, klein und obendrein auch nicht ganz billig sind.

Ich brauchte aber etwas mit viiel Stauraum, stabil und auch zum "schnell aufräumen".

So entschied ich mich nach einer passenden Kommode, nicht zu klein und  unbehandelt zu suchen.
In einem bekannten Möbelhaus wurde ich fündig -noch entsprechende Lacke aus dem Baumarkt besorgt- und das Anmalen konnte losgehen.

Einen Gestaltungsplan hatte ich mir vorher schon zurecht gelegt - weniger ist mehr und Punkte sind doch immer wieder sehr beliebt.

Alles ist frei Hand gemalt - und zwar bewußt, wer möchte kann aber auch Zirkel und Lineal zu Hilfe nehmen.
Damit auch noch die Knöpfe einen mädchenhaft-romatischen Touch kriegen, habe ich sie mit Filzblumen aus Wollwalk und Filzwolle "aufgehübscht".









So, wenn mir jetzt noch einer verrät, wie man den Stauraum nach 1 Jahr verdoppeln kann, wäre mein Puppenschrank doch revolutionär, oder?

Noch eine schöne Adventszeit!
Liebe Grüße
Karin

Mittwoch, 10. Dezember 2014

ein Stoff - zwei Schnitte

So,
nun habe ich endgültig die Nase voll vom ewig trüben Wetter... ich habe längst versprochene Fotos gemacht, allerdings ohne die Unterstützung von Frau Sonne!

Den Stoff für die zwei Pullis/Tunikas hatte ich ja, wie schon erwähnt in meinem Kurz-Herbst-Urlaub in Berlin in einem tollen Geschäft "life" gekauft und auch ziemlich bald darauf  verarbeitet.

Ein Kombistoff hat sich noch gefunden, in meiner Lieblingsfarbe lindgrün, und so entstanden zwei Oberteile für meine Töchter aus den gleichen Stoffen, dafür aber in unterschiedlichen Schnitten.






Wie sieht es bei Euch aus, habt ihr mehr Glück mit dem Wetter?
Und was macht ihr ohne Sonnenschein, habt ihr besondere Lampen und einen extra (großen)Platz zum fotografieren ?
Für Tipps wäre ich dankbar, vor allem wie man "große Objekte" fotografiert.

Nun ja , zumindest die Temperaturen sind mittlerweile weihnachtlich.

Eine schöne Adventszeit!
Viele Grüße Karin

Sonntag, 7. Dezember 2014

Lebkuchen zu Nikolaus

Hallihallo,
ja der Weihnachtsstress mat mich ganz schön im Griff.
Dennoch ließ ich es mir nicht nehmen, auch dieses Jahr schön-verzierte Lebkuchen für meine Kinder zu backen.
Letztes Jahr hatte ich einige mit Zahlen versehen, für den Adventskalender.
Dieses Jahr habe ich "Elfenstiefel" zum Nikolaus verschenkt.
...und der Teig reichte natürlich noch für einiges mehr.









P.S. Es lohnt sich Zuckerguss aus Eiweiß und Puderzucker herzustellen und ihn eventuell auch einzufärben. Letztes Jahr hatte ich Zuckerschrift aus der Tube verwendet, mit einem Spritzbeutel läßt sich aber leichter arbeiten.

Viele Grüße und eine schöne Adventszeit!
Karin

Montag, 24. November 2014

frische Farben für den Winter - Tunikas im Geschwisterlook

Hallihallo,
bevor der Monat zu Ende geht, konnte ich gestern nun endlich noch meine neuesten Werke bei Sonnenschein fotografieren(ja, die letzten Wochen hat sich, zumindest bei uns, die Sonne mehr als rar gemacht).
In den Herbstferien hatte ich das Glück, bei einem Wochenendurlaub in Berlin in ein paar schönen  Läden shoppen zu können, ein seltenes Vergnügen meinerseits.
Nach vielen "Ohs" und "Ahs" gönnte ich mir ein paar Zentimeter von  diesem und von jenem Stoff...
...den Kommentar, der Verkäuferin "das reicht ja für eine lange Zeit"(es waren insgesamt gerade mal  2,40 m Stoff - jeweils 1,10 breit!) mußte ich sofort dementieren - gestreckt mit  bereits in meinem Besitz befindlichem Jersey, langte das gerade mal für vier Tunikas bzw. Shirts - also großzügig gerechnet vier Tage !
Natürlich hatte ich bereits beim Kauf meiner Stoffe knallhart kalkuliert, da ich nun der Jahreszeit und den Vorlieben meiner Töchter entsprechend aber etwas Langärmliches genäht hatte, hatte ich  also auch noch etwas aus meinen Beständen hinzunehmen müssen, wie gut, wenn man eine gewisse Auswahl auf Vorrat hat....









Später kamen mir die Gedanken, dass wohl die meisten Näherinnen aus derlei(teuren) Stoffen nur "Kleinkram" sprich Taschen und Täschlein nähen würden, wie sonst käme die Verkäuferin so zu ihrer Aussage?
Bin ich die Einzige, die aus so wundervollen Stoffen etwas Kleidbares nähen möchte um es ständig vor Augen haben zu können?
Ich finde Täschchen auch immer wieder süss, doch wieviele braucht man davon eigentlich? -
1x für Kosmetik, 1x Portemonaise, Tampontäschchen und was noch? - Nein, da bleibe ich doch lieber bei meinen Kleidern.
Wie geht es Euch so, mit kostbaren Stoffen, sind sie Euch für große Sachen zu schade/teuer?
(an dieser Stelle würde ich wieder auf meinen Post verweisen, dass man ja nicht immer ein ganzes Stück aus teurem Stoff nähen muss)...


Zu den Schnitten kann ich nicht viel sagen, außer dass sie  zeitsparend mit Hilfe von ein paar Anhaltspunkten eben mal so aus dem Stoff geschnitten wurden - Freestyling also, ich kann einfach nicht anders - grins.

Also, bis demnächst
Liebe Grüße
Karin

P.S. Eigentlich wollte ich heute gleich noch die zwei anderen Shirts fotografieren - aaaaber ...
ES REGNET!!!


Dienstag, 11. November 2014

Upcycling und Weihnachten...gehören zusammen...

So,
nun ist es endlich so weit.
Upcycling!!!
Ja, ich habe mich in letzter Zeit rar gemacht, bei Ninas Upcycling-Dienstag, aber nun, da Weihnachten naht, will ich mal wieder etwas "tüfteln".

Früher, zu Großmutters Zeiten, wurden ja vermutlich die meisten Weihnachtsgeschenke selbst gebastelt, und  man nahm dafür, was man kriegen konnte.

Heutzutage sind die Geschäfte voll und die Kaufbereitschaft hoch.

Neben dem "großen" Weihnachtsgeschenk für meine Kinder, juckt es mich aber immer wieder etwas "für-fast-umsonst" noch hinzuzufügen.

Meine Töchter haben sich Babypuppen gewünscht, und ihr werdet es vielleicht schon erraten, die brauchen natürlich auch passende Puppensachen.

Für Babys finde ich Strickkleidung immer wieder süss, da es bei mir aber meist schnell gehen muss und ich in meiner "Fundgrube" eine süsse - aber leider mit viel zu engen Ärmeln ausgestattete- Strickjacke fand, war mein Tüftler-Ehrgeiz geweckt.

Natürlich lässt sich aus den meisten Kleidungstücken noch ein Puppenkleid o.ä. zaubern, mein Anspruch gebot mir allerdings, das Optimum herauszuholen.

Und somit kann ich voll Stolz präsentieren:

Aus Eins mach Vier (die Mütze gibt´s doppelt)!




Hier folgt die Geschichte in Bildern(leider abends ohne Tageslicht aufgenommen, aber wenn so ein Tüftler-Ehrgeiz geweckt ist, kann man nicht bis zum Morgen warten).









So, nun kann Weihnachten kommen!

Viele Grüße Karin

Montag, 27. Oktober 2014

Buntes für den Herbst oder Latzhosen mal anders

Hallo,
wie bereits angekündigt, habe ich meinen Mädchen  "Latzhosen" für den Herbst genäht.
Viel entwickeln brauchte ich hierfür eigentlich nicht, da ja schon der Sommerschnitt(der Sommer war bei uns leider viel zu kurz, so dass wir die süßen Sommerhosen nur 1-2mal tragen konnten)auf Anhieb gelungen war, galt es nun, die Hosenbeine etwas zu verlängern.



Auch wenn es tausende schöne bunt-gemusterte Stoffe zu kaufen gibt, ab und zu brauche ich auch wieder etwas Einfarbiges, so auch hier!
In Herbst und Winter trägt man ohnehin mehr Klamotten, die aufeinander abgestimmt sein wollen - da kommt eine (fast) einfarbige Hose doch gerade recht.
Lange Rede - kurzer Sinn:
Nachdem die erste Hose schon einige Wochen fertig zum anprobieren und fotografieren herumlag(ja der goldene Oktober - da wollte man noch etwas Sommerfeeling genießen), war es nun gestern endlich so weit.



Ich konnte meine Töchter zum Fotoshooting überreden(war ja klar, erst musste ich tagelang betteln, dass mir wenigstens eine Modell steht, nun wollten unbedingt gleich beide...).
Egal, die Fotos gaben mir gestern den Kick, eine zweite Hose zu nähen.
Diese ist heute schon im Kindergarten unterwegs, wird aber auch noch fotografiert.


Ich glaube, die Bilder sprechen für sich, allzu viele "Kinkerlitzchen" mag ich nicht, eine bescheidene Applikation und kontrastfarbige Bündchen sind der Hingucker.
Außerdem habe ich die Hose aus Feincord gleich noch mit einfachem Blümchen-Baumwollstoff (der in meinem Keller ohnehin schon länger auf seine Bestimmung gewartet hatte)gefüttert.
Auch hier wieder praktisch, die Träger aus Bündchenstoff, für schnelles An-und Ausziehen.







Tja, manchmal kann es schnell gehen (so wie gestern Abend mit der zweiten Hose)- manchmal liegen der Stoff, die Idee oder der Zuschnitt ewig herum...
Kennt ihr das auch?

In diesem Sinne
Liebe Grüße Karin
P.S. Wenn die Sonne schon nicht scheint, dann doch wenigstens die Hose.

Freitag, 10. Oktober 2014

Immer was Neues...oder Materialmix

Hallo zusammen,
wie ihr sicher schon bemerkt hat, dreht es sich in meinem Blog (fast) immer um neue Ideen.
Ich kann da nicht aus meiner Haut, wenn mir nicht zufällig ein neuer Gedanke kommt, so begebe ich mich denkwütig auf die Suche danach:

"Ein neues Kleid - aber doch nicht irgendeins."

Nicht selten probiere ich dabei völlig neue  Schnitte oder Materialkombinationen aus. Ein gelernter Schneider würde hier wohl sagen:  " Moment mal - Gleiches zu Gleichem, Leinen zu Leinen, Baumwolle zu Baumwolle usw."(natürlich hat das auch seinen Grund, es geht meist ums "Einlauf-Verhalten" unterschiedl. Materialien)...

- gut das ich aber ein ausgeprägt - experimentierfreudiger Tüftler bin. "Geht nicht - gibts nicht" - zumindest nicht, bevor ich es nicht ausdauernd getestet habe.

Und so komme ich auch immer wieder zu meinem Leitspruch "Verrücktes tragbar machen".

warum nicht? - Leinenmütze mit Strickbund und Filznoppen...


Ich nähe leidenschaftlich gern Kostüme - unendliche Möglichkeiten - eine wichtige Überlegung hierbei(vor allem bei Kinder-Faschingskostümen) ist auch immer wieder die Tragbarkeit...
- eine Stufe weiter ist, diese Idee in Alltagskleidung zu integrieren...
- ebenfalls tragbar - "tragbar in Potenz", denn ich will, dass es innovativ aussieht, aber nicht "durchgeknallt"...und man sich darin gut bewegen kann, eine Gradwanderung also...

Knöpfe - sowohl funktional, als auch als Gestaltungsmittel...


Der Materialmix beeinhaltet dann auch so seine Tücken, zum einen der "Schwund" beim Einlaufen(wer auf NR. sicher gehen will, wäscht vor ...) - zum anderen aber auch die Trageeigenschaften, die u.U. genau gegenteilig ausfallen können z.B. weich fließend  und fest...

...allerdings kann genau das, dass Spannende an dem neuen Kleidungsstück sein...oder?

in diesem Sinne...
liebe Grüße Karin

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Gummigarn-Kräuselungen...Fluch oder Segen?

Hallo,
das Thema Gummigarnkräuselungen(mit Gummiband als Unterfaden in der Nähmaschine) ist wohl ein Thema, an dem sich die Geister scheiden -.

entweder man liebt es oder man hasst es!

Ich muss gestehen, dass ich erst seit Kurzem(also etwa vor 2-3Jahren - das IST kurz, wenn man seit über zwanzig Jahren näht!!!) auf den Trend kam, und zwar durch eine Freundin.
Nichtsahnend hatte ich zuvor früher(gaaanz früher) für alles Tunnelzüge genäht und Gummis eingezogen - viel Arbeit und bei einem gesmokten Oberteil -z.B.- auch sehr dick und warm zu tragen.

Nun gut, ich wollte es probieren, wenn ich auch skeptisch war, wieviel Muße und Geduld man wohl investieren müsste, um Gummigarnkräuselungen mit der Nähmaschine zu nähen...
Und war völlig überrascht, dass es auf Anhieb(auf einem Probestoff - und Probestoffe sind bei mir eine Seltenheit!) klappte -

boahh-genial-super!

Seit ich meinen eigenen Blog habe, bin ich ja auch immer häufiger auf anderen Blogs unterwegs(sorry, aber zuvor hatte ich noch nicht einmal ein Ahnung von deren Existenz)...
also ich lese hier und da, dass die einen Gummigarnkräuselungen(mit der Nähmaschine) lieben - so wie ich- und die anderen hassen es - weil es nicht funktionieren will.

Da es bei mir so gut geklappt hat, will ich hier mal einige ausschlaggebende Aspekte erläutern(sofern ich Kenntniss darüber habe - Ergänzungen sind gern willkommen):

Also zuerst einmal ist die Nähmaschine entscheidend:

man benötigt (fast immer)EINE mit einer HERAUSNEHMBAREN SPULENKAPSEL für den Unterfaden...!!!

Bei einigen -zumeist neueren Modellen- ist diese leider nicht mehr vorhanden- die Spule wird direkt in die Maschine eingelegt - so wie bei meiner neuen "Brother innovis 10"...
...glücklicherweise hatte ICH das Gummigarnkräuseln schon zuvor, auf meiner alten "Janome 405" ausprobiert ...

Nun gut, nach einem Gespräch mit (m)einem Fachhändler erfuhr ich, das meine neue "Brother innovis 10" zum Gummigarnkräuseln einen separat zu kaufenden und umständich auszuwechselden zusätzlichen "Unterbau" benötige...
Pech für alle, die eine solch gebaute Maschine besitzen...und Gummigarnkräuselungen auf diese Weise nähen wollen!

Zum Glück ist meine alte Nähmaschine auch noch funktionstüchtig und so habe ich nun eine Nähmaschine einzig zum Zwecke des Gummigarnkräuselns...

So viel zu den technischen Voraussetzungen.

Sofern diese Voraussetzungen gegeben sind, muss man nun ein Gummigarn -MIMIMAL GEDEHNT- auf die Unterfaden-Spule von Hand aufwickeln, in die Spulenkapsel einlegen,
und die Fadenspannung prüfen...
diese gegebenfalls  mittels Drehen der Schraube mit einem Schraubenzieher lockern - die Schraube dabei schrittweise nur um jeweils 1/4  Drehung drehen, bis die gewünschte Spannung erreicht ist ...

Die Unterfadenspannung entscheidet, wie STARK das Gummi beim Nähen GEDEHNT wird(d.h. feste Spannung = stark gedehnter Gummi = starkes Smok-Ergebnis, lockere Spannung = wenig gedehnter Gummi = schwaches Smok-Ergebnis )!!!

So, dann kann es jetzt losgehen...
Je nach Stichlänge und Stoffstärke kräuselt sich nun beim Nähen der Stoff zusammen, ein Zusammendrücken des "Gummi-Bündchens" im Anschluss -beispielsweise- verstärkt die Kräuselung, Dämpfen(mit dem Bügeleisen) oder Waschen sind ebenfalls Möglichkeiten die ursprüngliche Länge des Gummis weitestgehend wieder herzustellen.

...Garnenden gut vernähen - nicht vergessen!
Bei maximal 2-3 "Runden" Gummigarn ziehe ich die Fäden auch einfach nur auf links und verknote jeweils Gleiche(Gummi mit Gummi, Nähgarn mit Nähgarn) gut miteinander.


Welche Stoffbreite man zu welcher Smok-oder Kräuselbreite zusammenkräuseln kann, ist natürlich von Material(Stoff  und Gummi) Nähmaschine und Fadenspannung abhängig. Trotz vorgegebener Schnittmuster, können die Weiten da schon mal variieren.
Eine Faustregel bei dünnen BW-Webstoff wäre aber, in etwa die 1+1/2 fache bis doppelte Breite Stoff, ausgehend von der gewünschten End-Breite, zu kalkulieren
.
Also, wer  möchte, findet bei Ina von Pattydoo einen einfachen Sommer-Kleider Schnitt mit Gummigarnkräuselung.

Und wenn es ohne Probleme klappt, sind Gummigarnkräuselungen, meiner Meinung nach, ein Muss für niedliche  Puppenkleidung - so kann man nämlich auf Einiges an Verschlüssen verzichten.



Zuletzt noch ein Hoffnungsschimmer, für all diejenigen, die die "falsche" Nähmaschine besitzen.

Es gibt auch alternative Vorgehensweisen, wie z.B. von Pattydoo nachträglich hinzugefügt(das erkennt man an ihrem neuen Geometric-Fever-Stoff - grins!) oder bei "Lillesol und Pelle".
Ich bevorzuge alternativ das Aufnähen von breitem Gummiband, von links versteht sich, mit kleinen geraden Stichen oder Zickzack...


..erst zwei bis drei Stiche nähen, Nadel im Stoff lassen, dann vorichtig das Gummiband dehnen und beim Weiternähen gut festhalten, Gummi möglichst erst zum Schluß abschneiden/Länge vorher kennzeichnen...


Also, lasst es Euch gut gehen!
Liebe Grüße
Karin

Dienstag, 30. September 2014

Kommentare erwünscht!

Aus aktuellem Anlass,
gerade habe ich mit einer Freundin telefoniert...

Es gibt auf meinem Blog die Möglichkeit Kommentare zu hinterlassen.

Zugegeben, der Aufbau meines Blogs ist noch nicht so ganz "idiotensicher" oder anders ausgedrückt "anwenderfreundlich", denn ich bin (leider)kein Computergenie...aber ich arbeite daran!

Um also auf das Thema zurückzukommen:
GANZ unten, UNTER meinem jeweiligen Post - ganz RECHTS steht: KOMMENTARE -

Wer da drauf klickt, dem öffnet sich ein weißes Feld, auf dem er gern einen (höflichen) Kommentar hinterlassen kann.

Für manch einen mag das jetzt blöd klingen, dass ich das hier erkläre, aber tatsächlich gibt es noch viele Menschen, und dazu gehören auch viele meiner Freunde, die hauptsächlich in der "realen Welt" leben und nicht soviel Zeit vor dem Computer verbringen ...
...naja und diejenigen wissen z.B. Wie man Marmelde kocht, einen Weinballon befüllt, oder eine Stoffpuppe bastelt ...
aber eben nicht unbedingt, wie man sich in allen Facetten im Internet "bewegt".

Also hier nochmal der Aufruf,

hinterlasst mir euren Eindruck,
eure Meinung,
eure Tipps,
eure Ideen, desto mehr (Kommentare)ICH lesen kann, desto mehr Posts wird es in Zukunft geben, denn ein Blog lebt schließlich von seinen Lesern.

So nun ist es schon Mittag und immer noch Nebel - einen trüben Tag also noch Euch allen!

Liebe Grüße Karin

Sonntag, 28. September 2014

Häkelmützen aus Baumwolle

Hallihallo,

dass ich hin und wieder auch mal gern die Häkelnadel schwinge, hatte ich ja schon mehrfach erwähnt.

Bei Stoffen ist es für die meisten Selbermacher fast selbstverständlich Baumwoll-Stoffe zu verwenden.-
Bei Häkelsachen ist das allerdings nicht so einfach, da Baumwoll-Häkel-oder Strickgarn oft im nachhinein noch ausleiert.
Obwohl ich mittlerweile schon danach schaue, kein reines Baumwoll-Garn zu kaufen, ist es mir leider wieder passiert -
die Mützen sind im Randbereich extrem ausgeleiert!
Da hilft dann nur noch Gummi einziehen!
Für einen guten dauerhaften Halt entschied ich mich aber für breites Gummigarn.
Damit  durch die Häkellöcher kein weißes "Schlüppergummi" durchleuchtet, war ich sehr dankbar für das farbige Gummigarn von Farbenmix.
Mit Hilfe einer kleinen Sicherheitsnadel habe ich, dass, zuvor in passender Länge(knapper Kopfumfang) zur Runde zusammengenähte, Gummiband mit einem Wollfaden von innen "angenäht".









So nun sind wir für den Herbst(auch wenn das Wetter sich heute nochmal von seiner besten Seite zeigt) mit neuen Mützen ausgerüstet.

Sonnige Grüße Karin

Donnerstag, 18. September 2014

Ich bleibe mir treu - ich bin ein Freestyler!

So,
da bin ich schon wieder, heute mal nicht mit einer neuen Näh-Idee sondern ein paar philosophischen Gedanken...
Ich habe gerade etwas in meinem neuen Buch "Bloggst Du schon" gestöbert - gerade die technische Umsetzung meines Blogs bereitet mir ja immer wieder/noch  meine Schwierigkeiten, deshalb hatte ich Inas(Pattydoo)Buchtipp dankend angenommen.
In dem Buch schildern mehrere erfolgreiche Bloggerinnen ihre Erfahrungen...fast alle betonen dabei,
dass es am wichtigsten sei, sich selbst treu zu bleiben -
und das tue ich - von Anfang an!
Dennoch habe ich manchmal Zweifel, ob ich damit meine Leser erreiche(leider sagen die wenigsten "hallo" zu mir), denn auf meinem kreativen Blog geht es vorzugsweise um die Ideenfindung und eine meist sehr freie experimentierfreudige Umsetzung meiner "Verrücktheiten".
Es gibt viele Nähblogs(wie bereits erwähnter -"Pattydoo"), die sich vor allem Nähanfängern widmen, einfache Schnittmuster vorstellen und (Näh)Techniken "von der Pike auf" erklären.
Das ist toll, und fast schade für mich, dass ich dieses Stadium des Nähen-lernens leider schon hinter mir habe.
Meine Nähanfänge liegen weit zurück, damals gab  es weder E-Books noch Nähvideos, nur wenige  Schnittmuster "mit noch weniger Anleitung".
Diese Tatsache und mein maßloser "Ideenwahnsinn"(den vorhandene Schnittmuster ohnehin nie zufriedenstellen konnten) und vielleicht auch meine Ungeduld....haben zu meinem heutigen Nähstil geführt:
Idee - Umsetzungsgedanken - Zuschnitt nach räumlichem Vorstellungsvermögen unter Zuhilfenahme einiger vorhandener Kleidungstücke - die in ihrer Summe in etwa meiner Idee entsprechen- drauflosnähen - eventuelle Verbesserungen direkt am Original - manchmal mit der Folge, dass etwas völlig Neues und Ungeplantes herauskommt.
Natürlich habe ich bei einer solch chaotischen Vorgehensweise früher auch Lehrgeld gezahlt - "learning by doing" eben - mittlerweile habe ich zum Glück ein Maß an Erfahrungen erreicht, wo "Unfälle" nur noch selten passieren.
Wenn mal was schief läuft, dann meist, weil ich in Gedanken schon beim nächsten Projekt bin, und mein Gehirn bei routinemäßigen Arbeitsschritten, unwillkürlich immer wieder in einem Stand-by-modus verfällt...Geht es euch manchmal  auch so?

Da ich es bis hierhin geschafft habe, gibt es wohl keinen Grund (mehr), meinem Stil nicht treu zu bleiben, oder?

Laut Dolores von Kleinformat  gibt es ja schon die Jersey-Typen - ich bin auf der Suche nach den echten wilden Freestylern - also meldet euch doch mal, es gibt doch bestimmt noch mehr so Verrückte, wie mich!

Viele Grüße!
Karin

Mittwoch, 17. September 2014

Schulanfang

So, da bin ich wieder - Urlaub vorbei und gleich geht´s weiter:

Erstens Schulanfang meiner Mittleren/Großen - zum Glück hatte ich vor dem Urlaub schon alles in Sack und (Schul)tüten,
zweitens Geburtstags-Nachfeier für meine Jüngste.
Da ich also noch bis zum Wochenende ganz schön im Stress bin, zeige ich heute mal etwas "Gemaltes".

Die Schultüte!

Als mir die Idee kam, eine Tüte mit Meerjungfrau zu machen(meine Tochter liebt diese besonders), entschied ich mich gegen eine Schultüte aus Stoff.

Meine malerischen Fähigkeiten wurden also mal wieder heraus gekramt.

Ursprünglich wollte ich den gekauften Rohling zuvor mit Strohseide bekleben, als ich nach längerem Suchen aber nicht fündig wurde("ich wohne ländlich"), kam kurzerhand nur der Pinsel zum Einsatz.

Die Schutüte aus fester Pappe (die Eckigen sind da meist stabiler) habe ich also in Tupf-Wisch-Technik grundiert,

die -zuvor auf Papier gemalte- Meerjungfrau aufgeklebt,

einige weiße Muscheln, Schnecken u.ä. zusätzlich aufgemalt...

die Schwanzflosse dekorativ aus Pappe...

Muscheln(die echten sind leider empfindlich - aber ich hatte keine Muße mehr- hier im "ländlichen"-
nach "bruchfesten" zu suchen)...

und kleine selbstklebende Zierperlen aufgeklebt...

Schlagmetall in silber noch als Akzente gesetzt - ein bisschen edler Glanz musste schon sein...

nicht zu vergessen breites -farblich passendes- Schleifenband(am besten mit Drahteinlage) und
-weil mir so zugelaufen- noch eine Perlen-deko-kette...

eh voila :

eine echter Mädchentraum......auch ohne lila + rosa + Glitzer, oder?










 Viele Grüße!
Karin